Blaubeermuffins

Blaubeermuffins

Wer viel im Garten arbeitet, muss sich ab und zu etwas gönnen 😉 z.B. leckere Blaubeermuffins.

100 g Streichfett auf Sojabasis oder Butter cremig rühren, nacheinander
3 Eier,
200 g Zucker,
1Eßlöffel Orangenblütenaroma und
200 ml Milch zufügen.
320 g Mehl mit
1 Päckchen Backpulver vermengen und esslöffelweise dazugeben.
250 g frische Heidelbeeren vorsichtig unterheben und in Muffinformen geben. (Die Menge reicht für 6 große und 8 kleine Muffins).
Bei 180 Grad Umluft die großen Muffins ca. 35 Minuten backen, danach brauchen die kleinen noch ungefähr 20 Minuten.
Wenn sie ausgekühlt sind können sie noch mit Puderzucker oder Kuvertüre bedeckt werden.

Erinnerungen an Espelette


Traditionell wird am heutigen Tag, dem 15.2., in Espelette ausgesät. Der Piment d’Espelette ist ein sehr bekanntes und beliebtes Gewürz. In Espelette werden viele Häuser mit den aneinander gereihten Früchten geschmückt. Die Chilis trocknen dabei und sehen auch noch hübsch aus. Ich habe mir im letzten Jahr bei meinem Urlaub im Baskenland Saatgut besorgt und bereits vor einem Monat ausgesät. Am Wochenende werden die Sämlinge pikiert. Aber auch heute werde ich noch ein paar Samen aussäen, um zu sehen, ob es einen Unterschied gibt. Im vergangenen Jahr hatte ich eine sehr ordentliche Ernte an Snackpaprika und anderen Chili-Sorten. Nun freue ich mich schon sehr auf diese Früchte, die auch unter dem Namen Gorria geführt werden.

Kuschari

Kuschari

Heute mal ein Gericht, das aus Ägypten stammt. Gemischt werden Linsen, Reis und Nudeln….hört sich doch wunderbar an und ist es auch.

Die Linsen und der Naturreis sollten vor dem Kochen abgespült werden und ca. 1 Stunde in kaltem Wasser einweichen.
3 rote Zwiebeln kleinschneiden und in einer Pfanne mit
4 Eßlöffeln Olivenöl ca. 1/4 Stunde anbraten.
In einem großen Topf
4 Eßlöffel Olivenöl erhitzen und
150 Gramm braune Linsen sowie
100 Gramm Naturreis dazugeben und ein wenig dünsten. Mit
1 Teelöffel Masala (falls nicht zur Hand dann Kreuzkümmel) bestreuen.
400 ml Gemüsebrühe dazugeben und ca. 30 Minuten offen köcheln lassen. Immer wieder umrühren und gegebenenfalls
Gemüsebrühe dazugeben. Probieren und mit Masala oder Salz und Pfeffer nachwürzen.
100 Gramm Mini Penne abkochen.
Wenn die Linsen-Reis-Mischung fertig ist, zuerst die Zwiebeln zugeben und ca. 5 Minuten gemeinsam kochen, dann noch die Nudeln dazu und alles ca. 5 Minuten köcheln lassen. Eventuell nochmals nachwürzen.
Menge reicht für 3-4 Personen.

Vogeltränke im Winter


Normalerweise finden die Vögel in meinem Garten eigentlich immer etwas zu trinken nämlich an meinem Teich. Ab und zu nehmen sie ein Bad, das macht Spaß, den Piepmätzen dabei zuzusehen.
Im Winter geht das manchmal nicht. Seit einigen Tagen haben wir Minustemperaturen und alles ist gefroren…auch der Teich.
Auf einen Untersetzer habe ich einen Tontopf gestellt. Innen steht noch ein Einmachglas auf dem Kopf, weil der Topf relativ hoch ist. Auf dem Glas steht eine Dauerbrenner Kerze. Darüber kommt der zweite Untersetzer mit dem Wasser. Die Kerze sorgt dafür, dass das Wasser nicht gefriert. Nach kurzer Zeit haben die Meisen und Sperlinge ihre Tränke benutzt….

Glühweingelee – Schließlich ist ja immer noch Winter….

Glühweingelee
Glühweingelee

Auch wenn gerade bei uns der Schnee wieder verschwunden ist, soll es nächste Woche wieder kalt werden. Vielleicht bekommen wir ja noch einmal ein wenig Schnee bei uns ? Auf jeden Fall passt das Glühweingelee noch gut zur Jahreszeit 😉
200 ml Orangensaft
Saft einer Zitrone
1 Liter Dornfelder Glühwein mit
800 Gramm 2 plus 1 Gelierzucker vermengen, zum kochen bringen und ca. 5 Minuten kochen, Gelierprobe nicht vergessen.
In die vorbereiteten Gläser füllen, verschließen und bald genießen.

Venusschuh Paphiopedilum Maudiae Femma


Heute im Pflanzengeschäft entdeckt und musste sie haben… eine Venusschuh-Orchidee.
Sie darf nicht in der Sonne stehen und gießen soll man sie nur einmal pro Woche, also genauso wie meine anderen Orchideen.
Ihr geflecktes Laub scheint wohl ein Indiz dafür zu sein, dass sie im Winter etwas wärmer stehen möchte als die ganz grünen Sorten. Jetzt erfreue ich mich erst einmal an ihrer Blüte, dann werde ich mich noch weiter über diese Art erkundigen.
Paphiopedilum maudiae femma
Paphiopedilum maudiae femma

Mandelmilch-geht ganz einfach

Mandeln für die Mandelmilch
Mandeln für die Mandelmilch

Heute stand die Herstellung von Mandelmilch auf dem Programm. Wie so oft, wenn man etwas in der Küche zutun hat, muss man etwas planen. Die Mandeln sollten erst einmal mindestens 8 bis 9 Stunden quellen. Ich habe daher die Tüte mit Mandelkernen (200 Gramm) bereits am Vorabend in eine Schüssel getan und sie mit Wasser bedeckt. Am Morgen wurden sie abgeschüttet, etwas abgespült und kamen dann gemeinsam mit einem Liter heißen Wasser erst einmal in eine Schüssel. Da ich mir nicht ganz sicher war, ob mein Mixer kochend heißes Wasser verträgt, habe ich die Mandeln zuerst ein wenig abkühlen lassen. Dann aber gings los, das ganze schön mixen, bis die Mandeln sehr fein sind. Die Flüßigkeit durch einen, mit einem Mulltuch ausgelegten, Sieb in einen Behälter fließen lassen – fertig. Die Mandelmilch habe ich gleich mal in meinem Frühstückskaffee verwendet. Das nächste Mal werde ich wohl noch etwas Lebkuchengewürz zum verfeinern dazugeben…mit Vanillezucker schmeckt es aber auch ganz lecker…oder eben pur 😉
Der übrig gebliebene „Mandelkuchen“ wandert in meinen Mannheimer Dreck, den ich ja auch noch zu machen habe….

Chia-Marmelade erster Versuch

Chia-Marmelade mit Heidelbeeren
Chia-Marmelade mit Heidelbeeren

Vor ein paar Tagen hatte ich ein Chia-Marmeladen-Rezept entdeckt und heute hatte ich Lust, es zu testen. In der Tiefkühltruhe fanden sich noch 100 Gramm Heidelbeeren. Die wurden aufgekocht und kleingedrückt. Während sie abkühlten gab ich noch einen halben Esslöffel Honig dazu. Dann wurde noch ein Esslöffel Chia-Samen untergerührt und alles in ein kleines Glas abgefühlt und in den Kühlschrank gestellt.
Nach ca. 2 Stunden war die Masse relativ fest ( siehe Bild ) aber lies sich gut verstreichen.
Geschmacklich fand ich die Marmelade ok, allerdings stelle ich an selbstgemachtes höhere Ansprüche.
Deshalb erster Versuch … weitere werden folgen ….

Brot im Topf diesmal im Römertopf

Brot im Topf Römertopf No-knead Bread
Brot im Topf Römertopf No-knead Bread

Der Römertopf sollte in diesem Jahr mehr genutzt werden. Aus meinen alten Rezepten habe ich mal das Brot im Topf Rezept herausgesucht, etwas abgewandelt und getestet…Test bestanden, das Brot war genauso gut wie bei der anderen Methode. Als nächstes werde ich einige Versuche mit Sauerteig starten, bin schon sehr gespannt, was dabei herauskommt 😉
Rezept für Brot im Römertopf
100 Gramm frisch gemahlenen Dinkel,
900 Gramm Weizenmehl mit
3 Teelöffel Salz und
1 Tüte Trockenhefe in einer großen Schüssel vermischen.
800 ml lauwarmes Wasser zufügen und vorsichtig mit einem Holz- oder Plastiklöffel vermengen.
Mit einem Küchentuch abdecken und einen Tag oder noch besser über Nacht bei Zimmertemperatur gehen lassen.
Den Römertopf 10 Minuten wässern.
200 Gramm Sonnenblumenkerne zum Teig geben.
Vorsichtig kneten, nach Bedarf noch Weizenmehl zufügen.
Den unteren Teil des gewässerten Römertopfs einfetten und mit Mehl einstäuben.
Den Teig einfüllen und den Deckel auf den Römertopf auflegen.
Den Topf auf die unterste Schiene des Backofens stellen.
Jetzt erst den Ofen auf 200 Grad und Ober/Unterhitze einstellen.
1 Stunde und 40 Minuten backen. 5 Minuten vor Ende den Deckel abnehmen, dann kann das Brot noch ein wenig bräunen.

Vanillezucker selbstgemacht


Aus der süßen Küche nicht wegzudenken….Vanillezucker. Da ich es leid war, immer diese kleinen Tütchen zu kaufen, habe ich mich vor einigen Jahren entschlossen, meinen eigenen Vanillezucker herzustellen. Das ist eigentlich keine Kunst. Zum Jahresende kommt mein Vanillezucker mit den beiden Vanillestangen aus dem Vorjahr in meine Küchenmaschine und wird kleingemahlen. Da ich, wenn ich unterwegs bin, gerne mal eine Kaffeepause einlege, aber nicht den dazugelegten Zucker brauche, sammle ich die Tütchen übers Jahr und verwerte sie dann bei meiner Vanillezuckerproduktion. Der gemahlene Zucker kommt in ein längliches Einmachglas. Zuerst eine ca. 5cm hohe Basis einfüllen, dann werden zwei frische Vanillestangen hineingesteckt und mit dem restlichen Zucker aufgefüllt. Fertig! Wer noch keinen Ansatz aus dem Vorjahr hat sollte 2 Wochen warten, bis das Aroma in dem Zucker angekommen ist.