Martinsgänse

Martinsgänse aus Hefeteig
Martinsgänse aus Hefeteig

Laternenumzüge besuche ich zwar leider keine mehr, dafür backe ich Hefegänse. Etwas befremdlich zwar, dass die armen Tiere gegessen werden, weil sie Martin durch ihr Geschnatter „verraten“ haben sollen, kann mir allerdings egal sein, ich bevorzuge ja die vegetarische Variante.
Freitagsrezept ergibt ca. 60 kleine Hefegänse:
380 Gramm Mehle mit
1 Packung Trockenhefe,
80 Gramm weicher Butter und
100 Milliliter warmer Milch vermischen.
1 Ei,
50 Gramm Zucker,
2 Teelöffel Vanillezucker und
1 Esslöffel Zitronensaft dazugeben, verkneten und 15 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
Den Teig durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. einen halben Zentimeter dick ausrollen.
Gänse ausstechen und nochmals 15 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
1 Ei verquirlen und die Gänse damit bestreichen.
Wer möchte kann noch Rosinen als Augen auf die Gänse drücken, muss aber nicht unbedingt sein.

Letztes Sommergemüse aus dem Garten

Letzte Ernte Sommergemüse
Letzte Ernte Sommergemüse

Die letzten Paprika habe ich eingesammelt, eine Aubergine hat sich auch noch gefunden und ein paar wenige Tomaten. Auf dem Balkon habe ich die Cayenne-Chili gepflückt und dann überlegt, was ich damit anstelle.
Die Paprika und 2 Chilischoten habe ich entkernt und grob kleingeschnitten, die Aubergine wurde ebenfalls kleingeschnitten.

Aus dem Vorrat habe ich eine rote Zwiebel und zwei Knoblauchzehen geholt und dann ging es los:
Rapsöl in einem Topf erhitzen
Zwiebel und Knoblauchzehen kleinschneiden und im Öl andünsten
Aubergine und
Tomaten zufügen, immer schön rühren, nicht zu heiß werden lassen
ein wenig Aceto Balsamico und
Olivenöl dazugeben, es sollte nicht zu flüssig sein.
Jeweils ein Teelöffel Salz und Zucker sowie
eine Prise Pfeffer dazugeben.
Ca. 20 Minuten köcheln lassen und immer wieder bewegen.
Topf vom Herd nehmen und ein paar Minuten abkühlen lassen.
Mit dem Pürierstab zerkleinern
nochmals aufkochen lassen und in kleine Gläser (Füllmenge ca. 200 Gramm) füllen.
Passt sehr gut z. B. zu Nudeln oder Reis.

Pumpkin spice – Kürbis im Kaffee ?

Pumpkin spice Kürbis im Kaffee
Pumpkin spice Kürbis im Kaffee

Endlich Herbst – und wie wunderschön er beginnt, zumindest bei uns in der Pfalz. Überall gibt es Märkte, Weinfeste u.a. die Wochenenden sind hier ganz schön stressig 😉 Da hilft ab und zu mal eine Ruhepause mit einem Kaffee, zur Kürbiszeit gerne mit ein wenig Pumpkin spice. Das kann man in einem Café genießen oder auch selbst machen und im Garten trinken.
50 Gramm Kürbisfleisch klein schneiden in einen Topf geben
140 Gramm Zucker und
2 Teelöffel Vanillezucker dazugeben und mit
70 ml Wasser übergießen und aufkochen, auf niedriger Stufe weiterkochen lassen.
2 Eßlöffel Lebkuchengewürz darunterrühren, Herd ausmachen und dann mit dem Pürierstab pürieren.
Pro Kaffee ca. 2 Eßlöffel Kürbissmischung in die Tasse geben. Kaffee oder Latte macchiato wie gewohnt zubereiten.
Für Schleckmäuler natürlich mit Sahnehäubchen und Kakaopulver abschließen.

earth overshoot day … Welterschöpfungstag

Wir leben über unsere Verhältnisse, das sagt uns der heutige Welterschöpfungstag. Fangen wir doch heute bei uns selbst an. Kaufen wir nur, was wir wirklich brauchen, Produkte, die bei uns angebaut oder produziert werden oder bauen sogar selbst etwas an. Es braucht keine allzu große Fläche, klein anfangen ist wichtig !
Wer keinen Platz für ein Hochbeet hat, kann auch einfach mal eine solche Pflanztasche in Angriff nehmen. Sie steht bei mir auf dem Balkon, hat einen Durchmesser von 35 cm und ist 45 cm hoch. Eigentlich war sie für Erdbeeren gedacht. Na, wie wärs ?

Nochmal Zucchinipuffer … immer wieder lecker !


Die Zucchini wachsen und wachsen…wenn es mal regnet umso mehr. Riesenkeulen mag ich nicht so besonders aber manchmal kommt man in den Garten und wird überrascht von der Wuchsfreude oder weil man beim letzten Mal eine Frucht nur übersehen hat. Natürlich können die Zucchini gefüllt und überbacken werden. Ich rasple sie gerne und mache dann Puffer oder Kuchen, was zuviel ist, friere ich ein. Wenn die Raspeln bereitet sind, gebe ich sie in ein Küchenhandtuch und füge je nach Rezept ein (Kuchen) oder zwei Teelöffel Meersalz zu. Die Zucchini dürfen dann erst einmal ziehen (mindestens eine halbe Stunde) und werden danach kräftig ausgedrückt, um die Flüßigkeit herauszubekommen.

Hier mein Freitagsrezept für Zucchinipuffer:

400 g Zucchini raspeln, mit
2 TL Meersalz vermengen, in ein Küchenhandtuch oer eine Windel geben, ziehen lassen (mindestens eine halbe Stunde)
400 g Karotten raspeln (funktioniert auch mit Kartoffeln)
2 Zwiebeln kleinschneiden
Die Zucchini gut ausdrücken und in eine Rührschüssel geben, die Karotten und Zwiebeln dazufügen und vermengen.
2 Eier,
4 EL Mehl,
2 El Kichererbsenmehl,
2 EL kernige Haferflocken zur Gemüsemischung geben und gut mischen. Mit
Currypulver
Salz
Pfeffer
Kräuter der Provence abschmecken. Eventuell
1 EL Sonnenblumenkerne und
1 TL Chiasamen zufügen.
In einer Pfanne
Rapsöl erhitzen und von der Mischung ca. 1 gehäuften Esslöffel pro Puffer in die Pfanne geben und ausbacken.
Wenden nicht vergessen.
Guten Appetit !

Bilder, Bilder , Bilder !

Bilder Sommer 2016
Bilder Sommer 2016

Kennt man ja, da macht man Bilder über Bilder aber so richtig ansehen wie früher mit einer Diashow oder Bilder entwickeln lassen und dann in Alben kleben, das ist ja nun wirklich nicht mehr „in“.
Deshalb habe ich mir mal ein paar Bilder auf Leinwand drucken lassen. Ich war erst etwas skeptisch, aber heute kamen die Bilder und sie gefallen mir sehr gut.
Sie werden bald eine Wand in meiner Küche schmücken und mich an den schönen Sommer 2016 erinnern….

Erste Zucchinischwemme bewältigt


Wie jedes Jahr habe ich reichlich Zucchini-Pflanzen im Garten mit verschiedenen Sorten…und wie jedes Jahr tragen sie reichlich. Heute habe ich einen Teil zu Kuchen verarbeitet. Hierzu verwende ich am liebsten die Patisson Zucchinis. Da ich genügend hatte, konnte ich für das Wochenende einen Kuchen backen und für den Vorratsschrank Kuchen im Glas.
Freitagsrezept Zucchinikuchen

5 Eier mit
250 Gramm Zucker und
1 Esslöffel Vanillezucker verrühren. Nacheinander
250 Milliliter Öl
200 Gramm gemahlene Mandeln
1 Teelöffel Lebkuchengewürz oder Zimt und
1 Esslöffel Kakaopulver zufügen und gut vermengen.
300 Gramm Mehl mit
1 Päckchen Backpulver gut mischen und
zum Teig geben.
400 Gramm geraspelte Zucchini unterheben und in eine flache, mit Backpapier ausgelegte, Backform geben.
Bei 160 Grad Umluft ca. 45 Minuten backen.
Danach mit Schokoguss überziehen.